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diaphanes

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Sabine Flach: Abstraktion zwischen Kunst und Lebenswissenschaften
Abstraktion zwischen Kunst und Lebenswissenschaften
(S. 115 – 137)

Laborarbeiten von Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch und Michail Matjuschin

Sabine Flach

Abstraktion zwischen Kunst und Lebenswissenschaften
Laborarbeiten von Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch und Michail Matjuschin

PDF, 23 Seiten, 0.0 MB

  • Leben
  • Zeichnung
  • Moderne
  • Linie
  • abstrakte Kunst
  • Lebenswissenschaften
  • Graphismus
  • Entwurf
  • Kunstgeschichte
  • Abstraktion
  • Wissenschaftsgeschichte

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Deutsch

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Sabine Flach

ist Leiterin des Institutsbereichs »Kunst und Wissenschaft« am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin).

Claudia Blümle (Hg.), Armin Schäfer (Hg.): Struktur, Figur, Kontur

Angesichts eines Begriffs vom Leben, wie er sich im 19. und 20. Jahrhundert herausbildet, büßen Darstellungen, die in einer traditionellen Weise der Mimesis folgen, ihre Selbstverständlichkeit ein. Zeitgleich lässt sich in Malerei und Graphik eine Krise der Repräsentation beobachten, indem die Bilder mit den perspektivischen und anatomischen Regeln der Raum- und Körperdarstellung brechen. Sowohl in den Lebenswissenschaften als auch in der Kunst entstehen neue abstrahierende Bildkonzepte, die generativ, konstruktiv und konkret operieren, um die systemische Funktionsweise des Organismus zu visualisieren. Wie verfahren Wissenschaften, Künste und Theorien mit dem Leben, das von »Virtualitäten, Singularitäten und Ereignissen« geprägt ist? Der Sammelband widmet sich diesen philosophischen, kunst- und wissenschaftshistorischen Konstellationen, wobei das Werk von Gilles Deleuze mit seinem Konzept der »anorganischen Vitalität« einen wichtigen Leitfaden bildet. Dabei geht es um Strukturen, die Lebendiges bezeugen, um die Freisetzung einer Linie, die keine Kontur mehr ist, und um die Schaffung einer Figur jenseits der Figuration.

Inhalt