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Sandra Frimmel

Lenin ist ein Pilz. Auf den Spuren des sowjetischen Imperiums

Aus: Die letzte sowjetische Künstlerin, S. 277 – 287

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Sandra Frimmel

Sandra Frimmel

ist Kunsthistorikerin. Sie ist wissenschaftliche Koordinatorin des Zentrums Künste und Kulturtheorie (ZKK) an der Universität Zürich und Projektmanagerin bei der artasfoundation, Zürich.
Weitere Texte von Sandra Frimmel bei DIAPHANES
Victoria Lomasko: Die letzte sowjetische Künstlerin

Victoria Lomasko

Die letzte sowjetische Künstlerin

Übersetzt von Sandra Frimmel

Broschur, 288 Seiten

PDF, 288 Seiten, 0.0 MB

In Armenien, Georgien und Kirgistan, in den russischen Teilrepubliken Dagestan und Inguschetien, in Belarus und Russland begibt sich Victoria Lomasko mit ihren Reisereportagen auf die Suche danach, was aus dem sowjetischen Erbe geworden ist. Sie verbindet dabei äußere Ereignisse mit persönlichen Empfindungen und Kommentaren und beschreibt die gesellschaftlichen Transformationsprozesse in den ehemaligen Sowjetrepubliken: den Kampf für die Rechte von Frauen und LGBTQ-Personen in zutiefst patriarchalen Gesellschaften, die schmerzhaften Nachwirkungen ethnischer Zwangsumsiedlungen unter Stalin, den finalen Wandel von Putins totalitärem Regime zu einer Diktatur. Durch ihre einzigartige künstlerische Form des Dokumentierens führt Lomasko Wahrnehmung und Erfahrung zusammen und erzeugt so Bilder für eine ungesehene Gegenwart, über die derzeit vielleicht nur im anonymisierenden Medium der Zeichnung adäquat berichtet werden kann.