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Nils Güttler (Hg.), Margarete Pratschke (Hg.), ...: Nach Feierabend 2016

Nils Güttler (Hg.), Margarete Pratschke (Hg.), Max Stadler (Hg.)

Nach Feierabend 2016
Wissen, ca. 1980

Broschur, 272 Seiten

PDF, 272 Seiten, 0.0 MB

Wissen, ca. 1980

Ob Medien, Technik, Bilder, Körper oder Ökologie: Was die Geistes- und Kulturwissenschaften heute bewegt, gewinnt bereits in den frühen 1980er Jahren an Aktualität. In den Blick gerät ein Jahrzehnt, in dem sich Medien- und Technikrealitäten in den westlichen Gesellschaften spürbar wandelten und das Versprechen einer ›Wissensgesellschaft‹ in greifbare Nähe rückte. In die Karriere des »Wissens« um 1980 mischten sich historisch spezifische Erfahrungen und Zukunftsversprechen, politische Auseinandersetzungen und soziale Visionen – eine Konstellation, deren Gefüge sich inzwischen verschoben hat oder deren Bedeutung schlicht in Vergessenheit geriet.
Die aktuelle Ausgabe von »Nach Feierabend« widmet sich dieser Konstellation, aus der auch die neuere wissenshistorische Forschung hervorgegangen ist. Wie hängt das heutige Theorieangebot mit den Lebenswelten der achtziger Jahre zusammen? Wie viel bleibt von den visionären Entwürfen der damaligen Zeit übrig, wenn man sie an den historischen Problemhorizont zurückbindet? Und nicht zuletzt: Was blieb auf der Strecke?

Inhalt
  • Technik
  • Wissen
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Medien
  • Wissensgesellschaft
  • 1980er Jahre
  • Wissensgeschichte
  • Ökologie

»And you will see why 1984 won’t be like 1984.« Apple Computers

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Deutsch

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Nils Güttler

ist Postdoktorand an der Professur für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich und assoziiertes Mitglied am Zentrum »Geschichte des Wissens«. Seine Forschungen bewegen sich an der Schnittstelle von Wissens- und Umweltgeschichte. In seiner Doktorarbeit (Das Kosmoskop: Karten und ihre Benutzer in der Pflanzengeographie des 19. Jahrhunderts) setzte er sich mit Kartierungspraktiken und visueller Kultur in der Botanik auseinander. Gegenwärtig beschäftigt er sich mit der Geschichte des Frankfurter Flughafens und dessen Verhältnis zur Region.
Weitere Texte von Nils Güttler bei DIAPHANES

Margarete Pratschke

ist Postdoktorandin an der Professur für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich und assoziiertes Mitglied am Zentrum »Geschichte des Wissens«. Als Kunst- und Bildhistorikerin liegen ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich der technischen und wissenschaftlichen Bildwelten, ihre Doktorarbeit befasste sich mit der Geschichte grafischer Benutzeroberflächen (Windows als Tableau, erscheint 2017); in der Folge hat sie zur Gestaltpsychologie an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Architektur gearbeitet. Ihr aktuelles Projekt geht der Bilderfrage im Verhältnis von Kunstgeschichte und Psychologie in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts nach.
Weitere Texte von Margarete Pratschke bei DIAPHANES

Max Stadler

ist Postdoktorand an der Professur für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich und assoziiertes Mitglied am Zentrum »Geschichte des Wissens«. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Geschichte der Lebens- und Humanwissenschaften im zwanzigsten Jahrhundert, insbesondere der Kybernetik, der Neurowissenschaften und der angewandten Psychologie. Sein aktuelles Projekt – Die User – widmet sich dem »Nutzer« (von nutzerfreundlichen Maschinen) als Gegenstand einer Wissens-, Design- und Sinnesgeschichte. Zusammen mit Michael Hagner leitet er das Projekt »Augenarbeit« (NCCR Eikones, Basel).
Weitere Texte von Max Stadler bei DIAPHANES
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