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Soeuf Elbadawi: Die Geschichte eines Archipels. Für einen Moment der Austreibung
Die Geschichte eines Archipels. Für einen Moment der Austreibung
(S. 221 – 230)

Soeuf Elbadawi

Die Geschichte eines Archipels. Für einen Moment der Austreibung

PDF, 10 Seiten, 0.0 MB

  • Rassismus
  • Kolonialismus
  • Postkolonialismus
  • Berlin
  • Heimat
  • Kolonialgeschichte
  • De-Berlinisierung

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Soeuf Elbadawi

Soeuf Elbadawi ist Dichter, Journalist und ein Protagonist der komorischen Kulturszene. Nach seiner Arbeit für Radio France International und die Zeitschrift Africultures widmete er sich dem Theater und gründete die Kompanie O Mcezo* I BillKiss*. Als Autor schrieb er unter anderem Moroni Blues / Chap. II, 2010 mit dem ISESCO-Preis ausgezeichnet, und Un dhikri pour nos morts. La rage entre les dents, 2014 mit dem Preis der Region Île-de-France ausgezeichnet. Seine Arbeit Je suis blanc et je vous merde wurde 2024 beim Les Zébrures Festival uraufgeführt und erhielt den QD2A-Preis, seine jüngste Veröffentlichung ist 50 ans (2025). Elbadawi lebt in Frankreich und auf den ­Komoren.
Weitere Texte von Soeuf Elbadawi bei DIAPHANES
Haus der Kulturen der Welt (Hg.): Deberlinisierung

140 Jahre nach dem Ende der Berliner Kongo-Konferenz (1884/85), bei der die industriellen und militärischen Mächte der Zeit über die Aufteilung des afrikanischen Kontinents berieten, setzte ein dreitägiges Programm im Haus der Kulturen der Welt in Berlin sich mit der Dringlichkeit und den Möglichkeiten einer Deberlinisierung auseinander: dem Prozess, diesen Komplex kolonialer Aneignung zu entflechten und seine Nachwirkungen zu hinterfragen.

 

Dieser Band versammelt Beiträge des Programms und präsentiert die wissenschaftlichen Erkenntnisse, Essays, Polemiken und literarische Ansätze, die aus ihm hervorgegangen sind. Durch eine transformative Poetik zwischen kreativem Handeln sowie Formen der Kritik und des Widerstands zeigt er Alternativen zur vorherrschenden Weltordnung und mögliche zukünftige Entwicklungen auf.

 

Mit Beiträgen von Yousra Abourabi, Didier Awadi, Jean Godefroy Bidima, Memory Biwa, Mansour Ciss Kanakassy, Daniele G. Daude, Nikita Dhawan, Mamadou Diouf, Soeuf Elbadawi, Christine Eyene, Tiken Jah Fakoly, N’Goné Fall, Seloua Luste Boulbina, Maame A.S. Mensa-Bonsu, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Simon Njami, Ladan Osman, Raphaëlle Red, Mahamadou Lamine Sagna, Alioune Sall, Felwine Sarr, Ẹniọlá Ànúolúwapọ́ Ṣóyẹmí, Hildegard Titus, Abdourahman Waberi, Hyam Yared

 

Kuratiert von Ibou Coulibaly Diop, Franck Herman Ekra und Bonaventure Soh Bejeng Ndikung

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