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Julia Kursell, Enno Poppe, ...: Der Ort des Ausprobierens verschiebt sich ständig
Der Ort des Ausprobierens verschiebt sich ständig
(S. 133 – 142)

Enno Poppe im Gespräch mit Julia Kursell und Armin Schäfer

Julia Kursell, Enno Poppe, Armin Schäfer

Der Ort des Ausprobierens verschiebt sich ständig
Enno Poppe im Gespräch mit Julia Kursell und Armin Schäfer

PDF, 10 Seiten, 0.0 MB

  • Zeitgenössische Musik

Meine Sprache
Deutsch

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Deutsch, Englisch, Französisch

Julia Kursell

ist Dilthey Fellow an der Fakultät Medien und Associate Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) der Bauhaus-Universität Weimar. Ihre Arbeitsgebiete sind die Geschichte der Hörphysiologie, Psychoakustik und Musikwissenschaft sowie die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.

Weitere Texte von Julia Kursell bei DIAPHANES

Enno Poppe

ist Komponist und Dirigent. Er studierte in Berlin, Karlsruhe und Paris, unterrichtete unter anderem bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen sowie Kompositionsaufträge von renommierten internationalen Auftraggebern. Uraufgeführt wurden zuletzt das Orchesterstück Welt (2012, musica viva, München) und die Oper IQ (2012, Schwetzinger Festspiele).
 

Armin Schäfer

ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Geschichte der Medienkulturen an der FernUniversität in Hagen. Er war zuvor Privatdozent für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Literatur und Kulturforschung in Berlin und am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Er war außerdem Mitglied der Forschungsgruppe »Kulturen des Wahnsinns. Schwellenphänomene der urbanen Modern (1870–1930). Seine Arbeitsgebiete sind u. a. Lyrik, Literatur des Barock, akustische Medien und Psychiatriegeschichte.

Weitere Texte von Armin Schäfer bei DIAPHANES
Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 7

Serielle Produktion, Strukturen und Ästhetiken der Serialität und serienförmige Zeit- und Verhaltensordnungen sind ein ausgezeichnetes Signum der Moderne. Sie sind eng verbunden mit den zyklischen Bewegungen der Maschinen und der damit einhergehenden serialisierten industriellen Produktion. Zugleich mit den seriellen Produktionsverfahren entstanden im 19. Jahrhundert serielle mediale Formen wie in Serien veröffentlichte Romane, Comics, Zeitschriften. Wie sehr sich die Serien der Produktion und die medialen Serien gegenseitig steigern, zeigt sich genau zu jenem Zeitpunkt, an dem Medien zu Massenmedien werden. Daher ist es nicht erstaunlich, dass das Prinzip der Serie sowohl in den Wissenschaften, Künsten und schließlich in der philosophischen Reflexion Einzug hielt.

 

Schwerpunktredaktion: Benjamin Beil, Lorenz Engell, Jens Schröter, Herbert Schwaab, Daniela Wentz